Heise 22.05.2026
15:00 Uhr

heise+ | Steam Controller im Test: Flexibel, aber nicht ohne Kompromisse


Der Steam Controller verspricht Langlebigkeit und vielseitiges Spielen auf dem Sofa. Im Test leistete er sich aber auch unerwartete Schwächen.

heise+ | Steam Controller im Test: Flexibel, aber nicht ohne Kompromisse

Steam-Betreiber Valve sagt dem gefürchteten „Stick Drift“ den Kampf an: Der neue Steam Controller kostet 99 Euro und setzt bei seinen Analogsticks auf moderne TMR-Technik. Sie erfasst Positionsänderungen über Magnetfelder statt über verschleißanfälligere Potentiometer, wie sie in den Standard-Controllern der PS5 oder der Xbox zum Einsatz kommen. So soll es auch nach längerer Nutzung nicht zu „Stick Drift“-Problemen kommen, bei denen sich Spielfiguren oder Kamera plötzlich wie von selbst bewegen. Auch andere Neuerungen wirken sinnvoll: Anders als bei Valves altem Controller aus dem Jahr 2015 sind die beiden Touchpads weiter unten positioniert, was genügend Raum für zwei Analogsticks und eigene Belegungen bietet.

Der Steam Controller lässt sich mit zahlreichen Systemen verbinden, auf denen Steam läuft – darunter Windows-PCs, Linux-Rechner, Macs, PC-Handhelds wie das Steam Deck, Tablets und Smartphones. Später soll er auch Valves Linux-Konsole Steam Machine und die VR-Brille Steam Frame unterstützen, für die noch kein Veröffentlichungstermin feststeht.

In diesem Test prüfen wir, ob sich der neue Steam Controller in der Praxis tatsächlich als so wertig und vielseitig erweist, wie Valve verspricht. Dabei sind uns auch einige Mankos aufgefallen, die das Spielen außerhalb des Steam-Ökosystems erschweren oder auf Dauer die Finger strapazieren können.